Nachhaltige Entwicklung in Deutschland -

Gute Regierungsführung - Korruption bekämpfen

Indikator 16.3.a, b: Corruption Perception Index in Deutschland sowie in den Partnerländern der deutschen Entwicklungs­zusammen­arbeit

Zum Indikator 16.3.a, b in der Dialogfassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

SDG-16.5.1

a) CPI Deutschland Leicht bewölkt

(Bewertung des Berichtsjahres 2017 aus dem Indikatorenbericht 2018)

b) Partnerländer Leicht bewölkt

(Bewertung des Berichtsjahres 2017 aus dem Indikatorenbericht 2018)

Auswahl

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Diese Übersicht beinhaltet zusätzliche Informationen zu den oben dargestellten Indikatoren, wie eine kurze Definition des Indikators und eine Beschreibung des politisch festgelegten Zielwertes sowie die politische Intention für die Auswahl des Indikators.

Definition (Text aus dem Indikatoren­bericht 2018)

Die Indikatoren geben den Corruption Perception Index (CPI) von Transparency International für Deutschland (16.3.a) sowie die Anzahl der Partnerländer der deutschen Entwicklungs­zusammen­arbeit, deren CPI sich im Vergleich zum Jahr 2012 verbessert hat (16.3.b), wieder. Der CPI misst, wie stark Korruption im öffentlichen Sektor in einem Land wahrgenommen wird.

Ziel und Intention (Text aus dem Indikatoren­bericht 2018)

Bis 2030 wird eine weitere Verbesserung des CPI für Deutschland angestrebt. Zudem soll sich auch der CPI der Mehrzahl der Partnerländer der deutschen Entwicklungs­zusammen­arbeit verbessern. Basisjahr ist dabei jeweils das Jahr 2012.

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Text aus dem Indikatorenbericht 2018

Der CPI ist ein Kompositindikator, der auf unterschiedlichen Experten- sowie Unternehmensbefragungen zur Wahrnehmung von Korruption im öffentlichen Sektor basiert. Abhängig von der jeweiligen Befragung können unterschiedliche Verständnisse von Korruption zugrunde liegen und die Quellen für die Berechnung im Zeitablauf wechseln. In den Index werden Länder mit einbezogen, zu denen mindestens drei ausgewählte Befragungen vorliegen. Somit ist der CPI die am meisten Länder umfassende Übersichtsstudie zur wahrgenommenen Korruption im öffentlichen Sektor.

Das Joint Research Centre der Europäischen Kommission weist in seiner Analyse des CPI darauf hin, dass bei der Interpretation der Ergebnisse die jeweilige statistische Signifikanz der Veränderung mitbetrachtet werden sollte und selbst bei statistisch signifikanten Unterschieden die Ergebnisse dieses Indikators mit Vorsicht zu interpretieren seien.

Deutschland hat sich im Vergleich zum Jahr 2012 von 79 auf 81 Punkte im Jahr 2017 verbessert. Dieser Wert hat sich seit 2015 nicht verändert, sodass Deutschland auf den zwölften Platz des Rankings abgerutscht ist. Dabei ist diese Veränderung gegenüber 2012 nicht als statistisch signifikant (bei einem Signifikanzniveau von 5 %) anzusehen.

Auch das Statistische Bundesamt erhebt im Rahmen der Zufriedenheitsbefragung zu behördlichen Dienstleistungen Daten zum Thema Korruption. Nach dieser hatten im Jahr 2017 3,7 % der Bevölkerung während ihres Kontakts mit öffentlichen Einrichtungen den Eindruck, dass Beschäftigte des öffentlichen Dienstes bestechlich wären. Bei der entsprechenden Umfrage unter Unternehmen hatten 2,4 % der Unternehmen den Eindruck, dass Beschäftigte des öffentlichen Dienstes bestechlich wären.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst alle der Polizei bekannt gewordenen strafrechtlichen Sachverhalte. Im Jahr 2017 wurden 961 Fälle von Vorteilsannahme, Vorteilsgewährung sowie Bestechlichkeit und Bestechung im öffentlichen Sektor erfasst. Zudem werden in der PKS auch Fälle von Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie sogenannte Begleitdelikte der Korruption wie zum Beispiel Betrugs- und Untreuehandlungen, Urkundenfälschung, wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen, Strafvereitelung, Falschbeurkundung im Amt und Verletzung des Dienstgeheimnisses ausgewiesen.

In Bezug auf die deutsche Entwicklungszusammenarbeit haben sich im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2012 insgesamt 42 der 85 durch den CPI bewerteten Partnerländer verbessert. Die Anzahl der sich positiv entwickelnden Partnerländer ist im betrachteten Zeitraum bis 2015 jedes Jahr gestiegen. Im Jahr 2016 stagnierte die Anzahl, um in 2017 leicht zurückzugehen. Eine statistisch signifikante Verbesserung (bei einem Signifikanzniveau von 5 %) wiesen in 2017 gegenüber 2012 21 Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit auf, im Vergleich dazu waren es 2014 sechs Partnerländer.

In dieser Übersichtstabelle sind die Bewertungen des Indikators für Deutschland nach Stand der vorhergehenden Jahre dargestellt. Daran lässt sich ablesen, ob das Wettersymbol für einen Indikator in den vergangenen Jahren stabil oder eher volatil war. (Bewertungen aus dem Indikatorenbericht 2018)

Zeitreihe 1

Indikator

16.3.a - Corruption Perception Index in Deutschland

Ziel

Verbesserung gegenüber 2012 bis 2030

Jahr

2014

2015

2016

2017

Bewertung - - - -

Zeitreihe 2

Indikator

16.3.b - Corruption Perception Index in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Ziel

Verbesserung gegenüber 2012 bis 2030

Jahr

2014

2015

2016

2017

Bewertung - - - -

Datenquelle 1

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Organisation

Transparency International

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Datenquelle
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Datenquelle 2

Logo Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Organisation

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)